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Non-formale Bildung bezieht sich auf die außerhalb von formalen Curricula bestehende Bildungsformen und Bildungsangebote, die zur persönlichen und sozialen Bildung und auf die Verbesserung bestimmter Fähigkeiten und Kompetenzen dienen können. Im deutschsprachigen Raum hat sich auch der Begriff außerschulische Bildung etabliert, um Lernprozesse zu bezeichnen, die außerhalb der etablierten Lernorte stattfinden.

Abweichend vom sonstigen Verständnis der Non-formalen Bildung, die im Regelfall nur solche Angebote einbezieht, die von deren Anbietern explizit als Bildungsangebote konzipiert sind, werden in diesem Bericht, aufgrund des Grundsatzes der Lebensweltorientierung all die Angebote in den Fokus genommen, die von den Nutzern als kompetenzvermittelnd aufgefasst und genutzt werden – unabhängig von deren Planung als Bildungsangebot.

Non-formale Bildung, wie sie speziell in der Jugendarbeit und von vielen Jugendorganisationen und Gruppen praktiziert wird:

  • ist freiwillig, ganzheitlich und prozessorientiert
  • ist für jeden Menschen zugänglich (im Idealfall)
  • beruht auf Erfahrung und Handeln und setzt bei den Bedürfnissen der Lernenden an
  • vermittelt Lebensfertigkeiten und bereitet die Lernenden auf ihre Rolle als mündige Bürger und Bürgerinnen vor
  • beinhaltet sowohl individuelles Lernen als auch Lernen in Gruppen 1)

vgl. hierzu: http://kompass.humanrights.ch/cms/front_content.php?idcat=1539&client=1&lang=1 ,zuletzt aufgerufan am 06.12.2021

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